Zigaretten

Ebenso wie Alkohol ist Nikotin aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. War es vor 50 Jahren noch schick, zu rauchen, haben zahlreiche Kampagnen der letzten Jahre dazu geführt, dass das Rauchen immer mehr „geächtet“ wird. Und das aus gutem Grund. Denn ebenso wie Alkohol hat auch Nikotin ein sehr hohes Suchtpotential. Außerdem haben zahlreiche Untersuchungen in den letzen Jahren gezeigt, wie schädlich das Rauchen ist: Krebs und schwere Atemwegserkrankungen sind die Folge. Babys von Raucherinnen werden viel zu früh und häufig unterentwickelt geboren. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. In Deutschland geht man von über 100.000 frühzeitigen Todesfällen als Folge des Tabakkonsums aus. Aber das weißt Du sicher schon.

Trotzdem: Für Kinder und Jugendliche sind Zigaretten besonders gefährlich, denn ihr befindet Euch noch im Wachstum. Oft geht es ja gar nicht in erster Linie um den Genuss. Rauchst Du, um in einer Gruppe anerkannt zu sein, um dazu zu gehören? Oder ist die Zigarette für Dich ein gutes Mittel, schnell Stress abzubauen? Steigert das „Kippchen“ vor der Schule Deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit?

Am besten fängst Du gar nicht erst mit dem Rauchen an und wenn doch, dann hör wieder damit auf. Es gibt andere Möglichkeiten, Stress abzubauen, z.B. Sport. Probier es aus! Es gibt auch kleine Tricks, wie Du den Zwang, etwas in den Fingern zu halten, befriedigen kannst. Knabbere Möhrchen oder zieh an einer Selleriestange. Die Mühe lohnt sich, denn Dein Körper wird es Dir danken.

Und wenn Du es allein nicht schaffst, aufzuhören: Herzlich Willkommen in der Welt der Süchte!

Zigaretten sind nicht nur schädlich, sondern auch teuer.
Glaubst Du nicht?

Dann teste selbst: 

Bist Du schon Zigarettensüchtig? Mach die Tests!

Jugendliche und Zigaretten
rauch-frei.info

Zahlen und Fakten Deutsche Krebsgesellschaft
krebsgesellschaft.de

Text für junge Leute
stern.de: jugendliche und rauchen

Links zu Leuten die helfen könnten:

  • Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren
  • Erwachsene Kinder von Suchtkranken Eltern und Erziehern